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Geld verdienen als Schüler 2026: was ab 13, 15 und 16 wirklich geht

Geld verdienen als Schüler: alle legalen Wege ab 13, 15 und 16 Jahren — mit realistischen Zahlen, den wichtigsten Regeln (Taschengeldparagraf, Ferienjobs) und dem Weg, den unser 16-jähriger Founder selbst gegangen ist.

Geld verdienen als SchülerNebenverdienst SchülerResellingTaschengeld aufbessern

Kurz zu mir, weil es für diesen Artikel relevant ist: Ich bin 16 und schreibe das hier nicht ab — ich lebe es. Ich habe als Schüler mit Vinted-Reselling angefangen und daraus VintageLab gebaut, eine Reselling-Community mit über 15.000 Mitgliedern. Dieser Guide ist der Artikel, den ich mit 13 gerne gehabt hätte: was in deinem Alter legal geht, was es realistisch bringt und wo die Erwachsenen-Ratgeber Unsinn erzählen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unter 13 ist bezahltes Arbeiten grundsätzlich tabu — aber Verkaufen mit Einverständnis der Eltern geht.
  • Ab 13 darfst du mit Eltern-Erlaubnis leichte Jobs machen (2 Std./Tag): Zeitungen austragen, Babysitten, Nachbarschaftshilfe.
  • Ab 15 sind Ferienjobs drin (bis 4 Wochen/Jahr Vollzeit) — der klassische Weg zu 400–1.200 € am Stück.
  • Online verkaufen geht in jedem Alter über den Account der Eltern bzw. mit ihrer Zustimmung — und ist der einzige Weg auf dieser Liste, der skaliert.
  • Finger weg von allem mit Vorabkosten, „Trading-Gruppen" und Jobs, die Alterskontrollen umgehen wollen.

Die Rechtslage in 90 Sekunden (ohne Jura-Sprech)

Zwei Dinge regeln fast alles:

  1. Jugendarbeitsschutzgesetz: Unter 13 kein bezahltes Arbeiten. 13–14 leichte Tätigkeiten mit Erlaubnis der Eltern, max. 2 Stunden am Tag, nicht vor der Schule. Ab 15 gelten Ferienjob-Regeln (max. 4 Wochen im Jahr), ab 16 mehr Spielraum.
  2. Taschengeldparagraf (§ 110 BGB): Du darfst Dinge in der Größenordnung deines Taschengelds selbst kaufen und verkaufen. Für alles Größere — einen Vinted-Account, ein Gewerbe, Verträge — brauchst du deine Eltern im Boot.

Heißt praktisch: Verkaufen im Internet ist für Schüler nicht verboten — es läuft nur formal über deine Eltern. Genau so machen es die minderjährigen Reseller in unserer Community, und wie das bei Vinted konkret aussieht, haben wir hier detailliert erklärt.

Weg 1: Eigene Sachen verkaufen (jedes Alter, 0 € Risiko)

Alte Klamotten, Spiele, Lego, Fußballtrikots — verkauf, was du nicht mehr brauchst. Das bringt einmalig 50–300 € und (viel wichtiger) bringt dir bei, wie man fotografiert, bepreist und mit Käufern schreibt.

Unser Vinted-Verkaufs-Guide zeigt Schritt für Schritt, wie aus „Foto machen, hochladen, hoffen" ein System wird, mit dem Sachen wirklich weggehen.

Weg 2: Reselling — der Weg, den ich selbst gegangen bin

Das Prinzip: Du kaufst unterbewertete Markenkleidung (auf Vinted selbst, auf Flohmärkten, in Secondhand-Läden) und verkaufst sie zum Marktpreis weiter. Eine Vintage-Nike-Jacke für 20 € gefunden und für 55 € verkauft = 35 € Gewinn mit einem Teil.

Warum das für Schüler der stärkste Weg ist:

  • Es skaliert. Babysitten bezahlt deine Zeit einmal. Beim Reselling wächst mit jedem Flip dein Budget — 50 € werden 90 €, werden 160 €, werden ein vierstelliges Inventar.
  • Du lernst echtes Business: Einkauf, Marge, Verhandeln, Kundenkontakt. Kein Nebenjob bringt dir das bei.
  • Zeitlich flexibel. Deals checken geht in der Pause, Päckchen packen nach den Hausaufgaben.

Realistische Zahlen (aus unserer Community, nicht aus TikTok-Träumen): Die ersten Wochen 50–150 € Gewinn im Monat, mit Routine 200–500 €. Ein paar unserer jüngsten Member schaffen mehr — aber die stecken auch richtig Zeit rein. Hier die komplette ehrliche Rechnung, was mit Vinted drin ist.

Was du dafür brauchst: das Einverständnis deiner Eltern (Account läuft über sie), 20–50 € Startbudget aus Weg 1 — und Geschwindigkeit beim Finden von Deals. Die guten sind in Minuten weg; genau dafür nutzt unsere Community Deal-Alerts in Echtzeit.

Wichtig ab regelmäßigem Handel: Wer dauerhaft mit Gewinnabsicht kauft und verkauft, handelt gewerblich — auch als Minderjähriger (dann mit Genehmigung übers Familiengericht, praktisch: Eltern-Gewerbe). Die Grenzen und ab wann das Thema wird: Vinted, Steuern & Gewerbe.

Weg 3: Die Klassiker — Babysitten, Nachhilfe, Zeitungen, Ferienjob

Unterschätz die Klassiker nicht, sie haben einen unschlagbaren Vorteil: sofortiges, sicheres Geld.

  • Nachhilfe (ab ~13, online ab 15 gut machbar): 10–20 €/Stunde. Wenn du in Mathe oder Englisch fit bist, ist das der höchste legale Stundenlohn deines Alters.
  • Babysitten / Hunde ausführen: 8–12 €/Stunde, Aufträge über Nachbarschaft und Familien-Bekannte.
  • Zeitungen austragen (ab 13): planbar, aber körperlich und mies bezahlt pro Stunde.
  • Ferienjob ab 15: 4 Wochen Vollzeit können 1.000 €+ bringen — das perfekte Reselling-Startkapital übrigens.

Der gemeinsame Haken: Nichts davon skaliert. Deine Zeit ist die Decke — deshalb sind die Klassiker als Startkapital-Quelle top und als Dauerplan begrenzt.

Weg 4: Online-Optionen — was für Schüler geht und was nicht

  • Umfragen & Mikro-Tasks: meist ab 16, effektiv 2–5 €/Stunde. Taschengeld-Aufbesserung, mehr nicht.
  • Content (TikTok/YouTube): kein Mindestalter fürs Erstellen (Accounts formal ab 13 mit Eltern-OK), aber Monetarisierung läuft über die Eltern. Realität: Die meisten verdienen lange null. Am stärksten als Verstärker — z. B. deine Flips dokumentieren.
  • Gaming/Skins-Trading: rechtlich und finanziell ein Minenfeld, Scam-Quote enorm. Lass es.
  • „Trading-Gruppen", Krypto-Signale, bezahlte Coachings: Wer Minderjährigen Renditen verspricht, will genau eine Sache — dein Taschengeld. Immer Betrug.

Der realistische Plan: so würde ich heute mit 0 € starten

  1. Woche 1–2: Kleiderschrank + Keller verkaufen (mit Eltern-Account). Ziel: 50–150 € Startkapital + erste Verkaufs-Routine.
  2. Woche 3–4: Erste 2–3 Reselling-Käufe mit kleinem Budget — nur Marken, deren Preise du checken kannst. Fehler einplanen.
  3. Monat 2–3: Was funktioniert, wiederholen. Gewinne reinvestieren statt verkonsumieren. Ab jetzt zählt Geschwindigkeit beim Deal-Finden.
  4. Ab Monat 3: Wenn es regelmäßig läuft → mit den Eltern das Thema Gewerbe klären (wann es nötig ist) und größer denken.

Genau diesen Weg sind tausende Member unserer Community gegangen — viele davon zwischen 14 und 18. Die Deals, das Wissen und die Leute, die dir bei deinem ersten Flip helfen, findest du dort kostenlos.

FAQ

Darf ich unter 18 überhaupt auf Vinted verkaufen?

Vinted verlangt 18+ für den Account — der Weg für Schüler läuft über den Account bzw. das Einverständnis der Eltern. Alle Details und wie ihr es sauber aufsetzt.

Wie viel kann ich als Schüler realistisch im Monat verdienen?

Klassische Jobs: 50–200 € (zeitlich gedeckelt). Reselling: anfangs ähnlich, aber nach ein paar Monaten sind 200–500 € realistisch — und die Decke ist offen, weil dein Budget mitwächst.

Brauche ich ein Gewerbe?

Beim gelegentlichen Verkauf eigener Sachen: nein. Beim regelmäßigen An- und Verkauf mit Gewinnabsicht: ja — als Minderjähriger praktisch über die Eltern. Die Grenzen im Detail.

Was ist mit Steuern?

Bis zum Grundfreibetrag fällt für Schüler ohne weitere Einkünfte praktisch nie Einkommensteuer an — relevant werden eher Gewerbe-Pflichten und die DAC7-Meldung der Plattformen. Genau dafür gibt es unsere kostenlose Steuer-Ampel.

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